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09.06.2015 15:18

Verkehr um Wien wird immer ärger

Artikel aus der Kronen Zeitung vom 9.6.2015

Die „Spange Götzendorf“, eine Bahnverbindung von der Ostbahn zum Flughafen, ist bekanntlich von den ÖBB vorerst schubladisiert worden. Auch bei der ÖVP im Burgenland hatte sich der Abgeordnete Niki Berlakovich für die neue Strecke eingesetzt, weil sie den Pendlern vor allem im Landesnorden zugutekommen würde. Zuletzt war eine Trasse von Bruck an der Leitha entlang der Ostautobahn zum Airport im Gespräch. Verärgert über die Absage zeigte sich Fischamends Bürgermeister Thomas Ram, weil die Gemeinde fix mit dem Bau gerechnet hatte.
Die Zukunft der „Spange“ ist aber nach wie vor unklar, denn ob das Projekt endgültig zurückgezogen wird, wollen die ÖBB erst im Herbst feststellen. So lange will Landeschef  Erwin Pröll auf eine Entscheidung aber nicht warten. Denn der Verkehr um Wien wird immer ärger. Er hat den Straßendienst beauftragt, rasch mit den betroffenen Gemeinden – Fischamend, Götzendorf, Enzersdorf an der Fischa und Schwadorf – Kontakt aufzunehmen. Hier sollen Umfahrungen gebaut werden, um die Orte vom Verkehr zu entlasten. Was dringend notwendig ist. Denn derzeit werden in Schwadorf 10.000 Fahrzeuge pro Tag gezählt. Die Bundesstraße 10 ist immer Ausweichroute, wenn es auf der Ostautobahn kracht und staut. Der Verkehr südöstlich von Wien nimmt rasant zu – durch die offene Grenze und durch die vielen Pendler.

Artikel von Harold Pearson

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